In Zeiten, in denen Bannerwerbung überwiegend als störend empfunden wird, eröffnet Native Advertising neue Möglichkeiten, Werbung auf angenehme Weise in den Inhalt der Website einfließen zu lassen.

Was genau ist Native Advertising?

Wer kennt es nicht: Man surft im Internet und schon öffnen sich auffällige Werbeanzeigen. Viele Nutzer empfinden dies als störend. Wie kann also weiterhin Werbung geschaltet werden, die nicht als störend empfunden wird? Die Lösung bietet hier Native Advertising. Durch die Anpassung der Anzeige an den redaktionellen Inhalt einer Seite wird die Werbung weniger offensichtlich gestaltet und somit auch nicht direkt als solche wahrgenommen. Native Advertising soll Lesern also ermöglichen, Anzeigen in ihrer nativen Umgebung wahrzunehmen, damit der Übergang zur Werbung einfacher ist. In Deutschland ist es dennoch Pflicht, Anzeigen mit Werbeinhalten als solche zu kennzeichnen.

Funktionsweise von Native Advertising

Häufig findet Native Advertising Anwendung auf Webseiten, die redaktionell veranlagt sind. Dazu gehören vor allem Nachrichtenseiten von Zeitungen, Blogs oder Newsletter. Desto reichweitenstärker die Website, desto mehr lohnt sich der Einsatz von Native Advertising. Erfolgreich ist dies jedoch nur dann, wenn die Inhalte hochwertig gestaltet sind und an die Zielgruppe angepasst werden. Für eine erfolgsversprechende Nutzung von Native Advertising sollten vor allem folgende Punkte beachtet werden:

  • Nutzen Sie informative und / oder emotionale Inhalte, um die Kunden anzusprechen
  • Passen Sie die Anzeige der Website nicht nur hinsichtlich des Layouts, sondern auch im Sprachstil an
  • Haben Sie ein Auge auf die Performance der Anzeigen, indem Sie Tools wie Google Analytics anwenden

Native Advertising auf Social Media

Auch auf Social Media kann Native Advertising genutzt werden. Beispielsweise spielt der Social-Media-Riese Facebook Beiträge gegen Bezahlung in den Timelines passender User aus. Da diese zunächst kaum von den anderen Beiträgen in der Timeline zu unterscheiden sind, werden die Werbebeiträge von Nutzern nicht direkt als Werbung und damit als weniger störend wahrgenommen. Diese sogenannten „In-Feed-Anzeigen“, welche gerne auch auf Instagram genutzt werden, sollten zudem inhaltlich zu den Interessen des Users passen, um wirklich effizient zu sein.

Vorteile von Native Advertising

Der größte Vorteil von Native Advertising liegt wenig überraschend in den erhöhten Klickzahlen. User sind großen, bunten Bannern gegenüber mittlerweile abgestumpft und haben über die Jahre eine Art Tunnelblick entwickelt, um Werbung zu ignorieren. Da Native Advertising zunächst wie ein redaktioneller Inhalt aussieht, wird dieser von den Nutzen nicht mehr bewusst ausgeblendet. Entspricht der Inhalt den Interessen der User, wird tatsächlich auch geklickt. Zudem ergibt sich ein geringerer Streuverlust. Da die Anzeige im passenden, inhaltlich ähnlichen Umfeld erscheint, ist davon auszugehen, dass die Personen, die auf das Native Advertising klicken, wirklich zu der passenden Zielgruppe gehören. Native Advertising lässt sich also optimal auf die gewünschte Zielgruppe ausrichten. Zudem sind die Klickzahlen nicht nur höher, sondern auch wertvoller als bei herkömmlicher Bannerwerbung. Sie benötigen Hilfe bei der Gestaltung Ihrer Werbeanzeige? Wir unterstützen Sie gerne bei jeglichen Marketing-Maßnahmen, von der Mediaplanung über die Datenanalyse bis hin zur Suchmaschinenoptimierung.